Schulleitbild

 

Vielfalt als Bereicherung: Täglich treffen in der TGS Kinder, Lehrer und Eltern aus unter-schiedlichen Kulturen und Nationen aufeinander. Für uns ist es bereichernd, dass jeder Mensch einzigartig und damit immer anders ist als sein Gegenüber. Wir sehen diese Unterschiedlichkeit als Chance mit- und voneinander zu lernen und uns dadurch gemeinsam weiterzuentwickeln – wir möchten Integration verwirklichen und unterstützen, wir möchten sie leben.

Gemeinsames Lernen: Kinder kommen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Hintergründen und Potentialen in die Schule, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Wir machen uns gemeinsam auf den individuellen Lernweg, lernen mit- und voneinander und unterstützen uns gegenseitig – egal, ob in kognitiver, sozialer, methodischer oder personeller Hinsicht.

Individuelle Förderung: Den Stärken und Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler werden wir gerecht, indem wir individuelle Arbeitsformen (z.B. Wochenplan, Freiarbeit)  in den Unterricht einbinden. Dadurch werden die Kinder ihren Begabungen entsprechend gefördert und gefordert. Zusätzlich verfügen wir als LRS-, Dyskalkulie- und VKL-Stützpunktschule über die Möglichkeit, Kinder mit besonderen Schwierigkeiten in Kleingruppen in den Bereichen Lesen/ Rechtschreibung, Rechnen und Sprache zu fördern. Hinsichtlich personal-sozialer Entwicklungsbereiche können wir zusätzlich auf unsere Schulsozialarbeit bauen.

Lesende Schule: Lesen ist die Schlüsselkompetenz überhaupt, um sich die Welt ein Stück zu Eigen zu machen und mitgestalten zu können; Freude und Lust am Lesen zu vermitteln, ist uns als Schule deshalb ein zentrales Anliegen. Dies geschieht im Unterricht beispielsweise durch freie Lesezeiten und den Erwerb des „Bibliothek-Führerscheins“, Projekte zum Thema bereichern den Schulalltag zusätzlich. Unsere Schulbücherei hat täglich geöffnet, regelmäßig laden wir Kinderbuchautoren zu Lesungen ein, für die Zukunft sollen ein Lesewettbewerb und Lesepaten etabliert werden.

Verbindende Projekte: Das Arbeiten in Projekten gehört zur Unterrichtskultur. Es bedeutet, dass ein Thema über längere Zeit unter verschiedenen Aspekten ganzheitlich betrachtet und so aufbereitet wird, dass sich für Schülerinnen und Schüler verschiedene Zugangswege eröffnen. Zweimal im Jahr findet ein mehrtägiges Projekt statt, bei dem meist klassenübergreifend gearbeitet wird und das den Kindern die Möglichkeit gibt, eigene Schwerpunkte zu setzen. Den Abschluss bildet hier häufig eine besondere gemeinsame Aktion.

Lebensraum Schule: Wir gestalten unsere Schule so, dass sie Kindern und Lehrkräften Räume eröffnet, in denen es durch eine Rhythmisierung von Vor- und Nachmittag und die bewusste Ausgestaltung der Lernumgebung möglich ist, individuell zu lernen, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und Gemeinschaft zu erleben. Dies wird unterstützt durch außer- unterrichtliche Veranstaltungen, Nachmittagsangebote und individuelle Lösungen, wo immer diese möglich sind. Auf dem Weg zur Ganztagesschule wird der Aspekt Lebensraum an Bedeutung zunehmen.

Respektvolles Miteinander: Wir pflegen einen Umgang miteinander, der auf Wertschätzung, Rücksichtnahme, Toleranz und Fairness basiert. Die Grundlage dafür ist ein gemeinsamer Wertekanon. Dieser ist in der Hausordnung und den Klassenregeln verankert.